Mittwoch, 4. März 2015

MMM - vor der Wäsche, nach der Wäsche oder von der Jacke zum Mantel


Schon einige Wochen habe ich nicht mehr beim MeMade Mittwoch mitgemacht.
Akute Fotografier-Unlust, schlechte Lichtverhältnisse, zu hektische Mittwoch-Morgende (wir haben jetzt ein "Pubertier", da ist mein Fokus besonders am Morgen oft ein anderer) oder ganz einfach der Mangel an neuen Kleidungsstücken, hielt mich in den letzten Wochen davon ab mich beim MMM* einzureihen.

Diese Jacke, äh Mantel hatte ich lange nicht an.
Besonders, nachdem sie/ er (der Mantel) nach der ersten und bislang einzigen Wäsche um so vieles länger wurde!!!

Als der kleine Sohn heute Nachmittag jedoch bemerkte, wie schön er die Jacke findet, hatte ich auf den letzten Drücker doch noch Lust was zu zeigen. Wir haben schnell Fotos zusammen gemacht. Er ist und bleibt der weltbeste Fotograf!
Et voilà:



 





Die Taille endet nun etwas tiefer und die Ärmel kann ich jetzt locker umschlagen. Die Jacke ist insgesamt länger geworden. Aber gut, ich mag sie noch immer! So sah sie übrigens neu gestrickt aus.





MeMade:
Strickjacke und Rock (mit getupftem Futter)


Beim MMM*geht es nicht (unbedingt) darum Neues zu zeigen. Sondern darum selbstgemachte Kleidung an sich selbst zu zeigen und sich auf dem MMM*-Blog auzutauschen.
Heute mit Gastbloggerin namens Ruth, in frühlingsfhaftem Grün!





Samstag, 28. Februar 2015

"12 Tops Challenge" im Februar


Heute ist Februar-Treffpunkt zum Thema "Oberteile/ Tops/ Kampf gegen die verbreitetete Oberteilschwäche" bei Constance im Blog, aka Santa Lucia Pattern-Blog.

Mein heutiger Beitrag ist wieder (gähn ...) ein "Renfrew-Top" mit Kragen. Das geht mir mittlerweile so sehr leicht von der Hand und hat genau die eingebaute Näh-Garantie, die ich in dieser Stunde brauchte!


Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer ...



aber, was sage ich ...




es handelt sich ja (jedenfalls auf dem Shirt) nicht nur um eine einzelne Schwalbe.
Das Vorhaben, am Ende des Jahres zwölf Tops mehr im Kleiderschrank zu beherbergen, könnte klappen!!! Diesen Monat war ich jedenfalls hochmotiviert und habe ohne Umschweife meinen Plan umgesetzt.







Die Kragen-Version des Schnittes erfordert etwas mehr Material (alleine der Kragen schlingt in etwa 30 cm Stoff) und ich hatte leider zuwenig gekauft. Entsprechend fütterte ich die Innenseite des Kragens mit einer korrespondierenden Farbe und kann ihn nun verschieden drapieren.

Schwalbenstoff : "Utopia" vom Nähkontor



Mehr inspirierende Oberteile sind hier im Santa-Lucia-Pattern-Blog zu finden!!!




Sonntag, 22. Februar 2015

Stoffspielereien - "Chenille"

Heute ist das "Chenille" das Thema der Stoffspielereien.

Vor ein paar Jahren habe ich schon mal in dieser Technik etwas rumprobiert, jedoch ohne nennenswertes Ergebnis.
Daher bin ich ganz fantasielos pragmatisch vorgegangen. Habe zwei Stoffe ausgewählt, hier seht Ihr ein Stück vom blauen Wollstoff vorblitzen.
Beide Stoffe sind Wollstoffe, Wollstoffe fransen gut. 




Ganz rational in gewisser Anzahl zugeschnitten ...




Mit kleiner spitzer Schere klappt das Anschneiden gut. Der Grundstoff soll heil bleiben.




So sah das Ganze nach dem Zusammennähen und ordentlichen Durchbürsten aus


Das Ergebnis :
Ganz schön Siebziger, es fühlte sich wie eine sehr kompakte Teppichfliese an.
Und die Farben,  ... naja. ...
Besonders schlimm (langweilig und trostlos) sahen die Farben am frühen Abend aus.



Am nächsten Morgen habe ich es mir nochmal mit Abstand angesehen.

Ein großes Stück Kunstleder in meinem Vorrat hatte genau den passenden Farbton. Ein grober Reissverschluß und ein braunes edles Innenfutter unterstrichen das Strenge und Materialhafte.









Eine "Ausgehtasche", "Geldtasche", "Clutch".  Oder einfach eine Stiftetasche.




Das Besondere an dem Projekt ist, dass ich den Oberstoff "selbst hergestellt" habe. Faszinierend.

Griselda hatte die Idee zu diesem Projekt der Stoffspielereien. Vielen Dank für den Impuls!!!
Sie sammelt auch die anderen Links zu diesem Thema ein. Dieses Mal habe ich es mir verkniffen, vorher zu Schmulen. Das mache ich jetzt!





Sonntag, 8. Februar 2015

FJKA 2015 - zweites Treffen


8.02.2015  - Wahl des Strickmusters und des Materials, Maschenprobe und Passformüberlegungen


Meine Inspirationsquelle steht fest!
Letzte Woche habe ich Euch das Modell namens "brooklyn bridge" aus dem Buch "Metropolitain Knits" vorgestellt.
Das Modell gefällt mir immer besser! Habe auch bereits angestrickt, um dann wieder alles aufzutrennen und eine etwas dickere Nadel zu nehmen. Das unregelmäßige Garn kommt so viel schöner zur Geltung.
Der Anfang ist gemacht!





Die Betonung liegt jedoch auf "Inspiration"!
Ich lasse mich gerne von Modellen anregen und ändere dann auf meine Bedürfnisse um. Zwar nicht immer ganz erfolgreich ...


Definitiv werde ich die Kapuze weglassen. Kapuzen sind so überhaupt gar nicht mein Ding. Und, wie Ihr letzte Woche schon angemerkt habt, frisst sie sicher ein / zwei Knäule Wolle.





Anstelle der Kapuze muss ich also eine Kragen-Lösung finden. Zunächst fiel mir diese hier ein:
Das Lochmuster wir ab ca. Ausschnitthöhe durch ein kleinteiligeres Muster ersetzt. Durch den Raglanärmel wirft das Jäckchen zwischen Schulter und Halsausschnitt komische Falten. Es sein denn, ich würde an dieser Stelle das Muster etwas verjüngen.




Eine weitere Kragen-Variante wäre dieses Modell. Die Bordüre verjüngt sich. Gleichzeitig wird der Kragen an der entsprechenden Stelle breiter.




Das Positive an meinem Modell gefällt mir schon jetzt! Rückenteil und Ärmel sind glattrechts zu stricken, während die beiden Vorderteile durch das Lacemuster die gewisse Abwechslung bieten. So ist für verschiedene Anlässe (Strickkränzchen oder aber alleine zuhause auf dem Sofa) Abwechslung gesorgt!


Auf gehts zur zweiten Linkparty des FJKA 2015 auf den MMM*-Blog.

Danke an Frau Sachenmacherin und Wiebke fürs Inspirieren und Ermuntern!!!