Sonntag, 1. Mai 2016

Summer Shawl Knit Along - 2. Finale und "Ran an die UFOs" - April Resümee

Die Zeiten ändern sich.
Mein Lieblingsfotograf, der bislang immer hingebungsvollst meine Blogfotos geknipst hat, wird älter ... . Kommt in die Vorpubertät /Pubertät, was auch immer. Ist unpässlich.
Dafür ist der große Sohn grade recht zugänglich, knipst locker flockig drauflos. Mit oder ohne einem Sack Komposterde im Hintergrund. Nun gut - ich kann ja Photoshop.


Summer Shawl Knit Along - 2. Finale

"Mama, man sieht Dich nicht! ... "


... macht nichts, denn es geht ja um das Tuch. Es ist wunderschön geworden. Alljahrestauglich, kombinierfreundlich und in dem sattem Himbeerrot ein echter Hingucker! Wider Erwarten habe ich das komplette Garn verstrickt. Es sind nur 200 Gramm, den vierten Strang habe ich beim Kauf jedoch eher aus meinem Sicherheitsempfinden heraus mitgenommen.

[Edit: Das Tuch ist das Modell Naiada von Marina Behm. Garn: Valentina, von Bremont. Farbe: 5002, 200g]




Die Tücherstrickerinnen treffen sich diese Woche bei Monika zum 2. Finale des Summer Shawl Knit Along.  Liebe Monika, danke für den Anstoß dieses UFO endlich zu vollenden!




Ran an die UFOs - das April Resümee

Yvonne ruft monatlich dazu auf, angefangene UFOs vor der Mülltonne zu bewahren und sie gemeinschaftlich in netter Runde fertigzustellen!

Mein angefangender Tulpenrock hing eine geschlagene Saison in meinem Nähzimmer auf dem Bügel, bevor ich ihn wieder vorholte. Und siehe da, als ich mich endlich mal richtig mit ihm beschäftigt habe, war er gar kein kein Hexenwerk mehr!
Das Problem war der Saum, der durch die sich nach unten hin verjüngende Form sich nicht so einfach nähen lassen wollte.



Die - im Nachhinein -  sehr einfache Lösung war ein etwas breiterer Schrägstreifen aus dem Stoff, aus dem auch der Beleg besteht. Den Schrägstreifen habe ich von außen sichtbar abgesteppt, was zu dem sportlichen Cordrock gut passt.

Ein Einblick ins Innere. Saumbeleg, Futter, verdeckter hinterer Schlitz.




Ich hatte den Rock schon ein paar Mal an und trage ihn sehr gerne. Die seitlichen Eingriffstaschen sind an Bequemlichkeit nicht zu toppen!
Rockschnitt: Knipmode 05/2013 Cordstoff vom Markt
Shirtschnitt: burdastyle 02/2013, hier schon einmal darüber geschrieben

Während meiner UFO-Rettung habe ich diese beiden interessanten Links zum Thema "Saum" gefunden:
Farbenmix zeigt zwanzig verschiedene Möglichkeiten auf, einen Saum zu nähen.
Marja Katz hat in ihrem kleinen Saum ABC auch ein paar Tipps auf Lager, die ich nicht alle kannte.



Mein UFO im Mai wird dieser Rock sein.
Ein neuer asymetrischer Rock aus der burdastyle 08/2014. Der gewagte Stoff ist ein Urlaubsmitbringsel aus England, Baumwollsatin mit etwas Elasthan. Ich wünsche mir, dass er fertig wird und ich ihn endlich bald tragen kann.




1000 Dank auch an Dich liebe Yvonne, für den Motivationsschub!! Alle anderen, die ihren April-UFOs den Garaus machten, treffen sich hier.

Donnerstag, 28. April 2016

me-made-may`2016

Insgeheim habe ich schon ein bisschen auf die Ankündigung des me-made-may`2016 gewartet. Denn dieses Jahr möchte ich wieder teilnehmen!
Hier ist er:


Den ganzen Monat Mai, täglich selbstgenähte Sachen tragen (das tun wir doch sowieso andauernd, oder?)  und dieses im Blog dokumentieren.

Alle genauen Infos findet Ihr hier. Macht Ihr mit???



Dienstag, 19. April 2016

Fünf!!!!!


... ich habs ja nicht so mit Zahlen. Und mir fehlen auch oft wie entsprechenden Worte. Aber ehe es wieder ganz in Vergessenheit gerät ... am Freitag waren es genau:
5 Jahre lilaundgelb - 337 Posts - 225800 Seitenaufrufe




Kurz gesagt: jede Menge Ansporn und unzählige schöne und amüsante Stunden mit Euch, inspirierende (Blog-) Bekannschaften und wunderbarster Austausch über die schönen Seiten des textilen Selbermachens.

Danke!!!!!


Montag, 28. März 2016

Ostereier färben

Ostern ist schon fast wieder vorbei, aber ich möchte Euch noch gerne eine Ostereier Färbemethode vorstellen, die meine Mutter schon lange praktiziert und die ich von ihr übernommen habe. 
Die Verwendung meiner Farben an sich ist unspektukulär, (hier sind Vorschläge für einfache Naturfarben zu finden) ich habe handelsübliche Kaltfärbetabletten benutzt. 




Vielmehr geht es um die Muster, die entstehen wenn man die Eier während des Färbebades mit kleinen Blättchen bedeckt, die man in der Natur schon findet. Löwenzahnblätter, Schaumkraut (mein Garten ist voll davon), die ersten Triebe von Akelei und Lupine.




Ich bereite mir folgende Zutaten vor, damit das Arbeiten mit den heißen Eiern zügig geht:

Ostereierfarbe, nach Packungsanweisung aufgelöst
und in Weissblechdosen gegeben
eine Feinstrumpfhose, in 10 x 10 cm große Stücke geschnitten
Bindfaden, in ca. 20 cm lange Stücke geschnitten
weiße und braune hart gekochte Eier, noch heiß und nicht abgeschreckt
Blättchen und kleine Triebe aus der Natur, die man so findet (es funktioniert auch mit glatter Petersilie)
Küchenkrepp oder Zeitungspapier
eine Schere




Ich habe je zwei Färbetabletten nach Packungsanweisung mit Wasser und einem Schuß Essig in einer Weissblechdose aufgelöst.
Die noch heißen Eier mit einem Blättchen belegt und mit einem Strumpfhosenzuschnitt auf der Rückseite abgebunden. Fest zusammenziehen.

Die abgebundenen Eier nun ins Farbbad geben. Dabei wandern die Eier bei mir immer von einem Bad ins andere, so dass schöne Naturtöne entstehen. Das sorgt für Überraschungen beim Aufschneiden der Stoffpäckchen.
Die Eier auf etwas Küchenkrepp der Zeitung kalt werden lassen. Wenn sie trocken sind, reibe ich sie noch mit etwas Speiseöl ein. Dann glänzen sie etwas und die Farben werden intensiver.