Montag, 3. Juni 2013

Meine Jersey-Woche

Letzte Woche habe ich Jersey vernäht. Ein Rock und drei Basic T-Shirts.
" "Jersey", das ist doch der "Dehnstoff", oder?"  (O-Ton kleiner Sohn)

Nach einem Näh-Kurs zum Thema "Jersey", bei dem ich rein gar nichts zustande gebracht habe, war mein Ehrgeiz dann richtig entfacht.

Vorgegangen bin ich systematisch dann zuhause und alleine nach diesem Buch. Ein Buch mit drei Simplicity-Grundschnitten, die in verschiedenen Varianten umgesetzt wurden.
Einfaches Basis-T-Shirt, ein Raglan-Oberteil sowie ein Rock-, bzw. Kleiderschnitt werden zahlreich variiert.

Ohne Arm, Kurzarm, Langarm, mit Bund, ohne Bund, gekräuselt, gerafft, Carmen-Ausschnitt,
Strand-Bademantel, bis hin zu Rock und einfachem Kleid oder Shirt mit Kapuze.


Bei mir hat nicht alles so auf Anhieb gepasst. Aber mit kleinen Änderungen die ich an meinem Grundschnitt vorgenommen habe, bin ich ganz zufrieden und fühle mich inspiriert weitere Shirts auszuprobieren. Um die Maschine nicht so oft umfädeln zu müssen, habe ich gleich zwei Shirts in einer Farbe genäht.

Shirt eins - wie auch beim Kleiderschnitt hier, ist mir die Schulterpartie etwas zu schmal. Scheint was Grundlegendes bei Simplicity und meiner Schulterparie zu sein.



welche ich bei Shirt zwei etwas angepasst habe (wirkt auf dem Foto üppiger als in natura)



und bei Shirt drei mit einen U-Boot-Ausschnitt umgesetzt.



die Version aus dem Buch:



Ich kenne jetzt den Unterschied zwischen Viscose- und Baumwolljersey und deren unterschiedliche Dehnbarkeit. Viscose dehnt sich stärker und ist ausserdem dünner. Baumwolle wiederum scheint mir auf lange Sicht haltbarer und langlebiger.

Kommentare:

  1. Das sieht sehr brauchbar aus! (Aber was war denn das bloß für ein Nähkurs, bei dem rein gar nichts rauskommt??) Ich finde Jersey ist wirklich die Königsdiziplin beim Nähen (oder fast - danach kommt noch Seidensatin). Die Sachen fallen so unterschiedlich aus, je nach stoff und Dehnbarkeit, da ist es jedes Mal spannend, ob es gelingt. Und die Schnittmuster helfen ja manchmal auch nicht weiter, wenn z. B. der Streifen für das Halsbündchen fast genauso lang wie der Ausschnitt sein soll, und man schon vorher weiß, dass das so nicht geht. Man muss sich "einarbeiten", und mit einer Woche Jerseynähen hat man das dann geschafft.

    viele Grüße! Lucy

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  2. Das nette Buch besitze ich auch :-)
    mein erstes war das U-Boot Shirt zum Fasching.
    Was mir am Besten gefällt ist das man aufgefordert wird auszuprobieren und keine Angst zu haben beim Abändern.
    viele Grüße
    Elke

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  3. Dein U-boot Shirt sieht schön frisch aus
    und lässt sofort an Sommer, Sonne
    und Meer denken ;-)
    Toll, dass Du Dicht nicht hast unterkriegen lassen!!!
    Durchhaltevermögen... hat sich wieder gelohnt.
    Es ist ja auch der Wahnsinn, was Jerseys für Überraschungen in petto haben-
    im Schwierigen, wie auch im Guten

    Viele Grüße
    Hala

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  4. Hallo,

    ich habe mir dieses Buch vor 3 Wochen geleistet und finde es super. Das U-Boot Shirt möchte ich mir auch nähen und eines der Kleider.

    Mir gefällt, das gezeigt wird, wie man die Schnitte verändern kann. Das motiviert zum probieren.

    LG Karina

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