Sonntag, 17. November 2013

jodel-knit-along - Etappe "Quartzriss"


Heute ist die Etappe "Quartzriss" dran.

Die letzte Etappe überspringe ich mal. Wegen Krankheit war hier nichts mehr möglich - nicht mal Stricken war drin. Ich bildete mir ein, dass winzigste Fasern, die sich in meiner Luftröhre verfingen noch mehr zum Husten reizten als dies ohnehin schon der Fall war.

Hier noch zwei Bilder vom damaligen Stand.



Ganz zufrieden war ich mit dem Ergebnis!

- bis ich bei meinem Blick in den Wollkorb feststellte, dass die Wolle keinesfalls reichen würde wenn ich weiterhin so üppige Bündchen stricken würde.
Da der Wollkauf schon einige Zeit zurücklag (ich würde nicht mehr die selbe Partie bekommen) erschien mir das viel zu kompliziert und ich griff beherzt zur Schere.

Habe zunächst an einem Ärmel vorsichtig das Bündchen abgetrennt. Den zweiten Ärmel habe ich dann genau an dieser Stelle zu Stricken begonnen.
Die Bündchen am Körper werde ich noch etwas kürzen und dann müsste die Wolle reichen. Uff.

Frau Nahtzugabe hatte mich vor einiger Zeit hierauf aufmerksam gemacht: "Verkürzen oder Verlängern von Strickstücken". In meinem Fall hat das mit dem Faden ziehen allerdings nicht funktioniert, ich musste mit der Schere schneiden. Hierbei verliert man ein bis zwei Reihen, es funktioniert aber auch.
Aber glaubt bloß nicht, dass mir das so leicht fiel ... Ich musste mir erst etwas Mut antrinken (nicht zuviel) und habe bei der Operation eine halbe Packung Dominosteine verdrückt. Außerdem steht mir ein weiteres Mal schneiden noch bevor.
Und zum heutigen Stand - es fehlen noch ein halber Ärmel, neue Bündchen und der Reissverschluß. Je nach Bundlänge bleibt es mir nicht erspart, diesen im letzten Moment zu kaufen und einzunähen.

Und Ihr so??
Die Fäden, Pardon die Route läuft heute wieder bei Frau Sachenmacherin zusammen, die mich ganz schön an den Rand meiner Möglichkeiten gebracht hat. Vielen Dank dafür!!!





Kommentare:

  1. Respekt, ich habe gerade zwei mal gelesen, ob da wirklich Schere stand. Ich drücke mal die Daumen, dass die Wolle nun reicht.
    Viele Grüße
    Sylvia

    AntwortenLöschen
  2. pfhhh, für so eine sonderbehandlung müsste ich mir auch einen hinter die binde kippen....aber, hoffen wir auf das rheinische motto : ett hätt noch imma joht jejange !

    lg,
    susa

    AntwortenLöschen
  3. schön, dass es Dir wieder besser geht.
    Toi, toi, toi, bin von Deiner Akkuratesse beeindruckt.

    LG
    Hala

    AntwortenLöschen
  4. Wunderschön!
    Das mit dem Schneiden kann ich garnicht glauben, und würde mich das wohl auch nur ordenlich angeschickert trauen.

    LG, Zelda

    AntwortenLöschen
  5. Ich fände kürzere Bünchen eh schöner, deshalb ist es gut, dass die Strick-OP geklappt hat. LG

    AntwortenLöschen
  6. Uuh, was für eine Operation - hoffentlich reicht die Wolle nun auch wirklich. Und abgesehen vom Mengenproblem sieht die Jacke wirklich gut aus. Ich denke auch, etwas kürzer passt sie zu Röcken sowieso besser.

    AntwortenLöschen
  7. Um Gottes Willen- in ein Strickstück schneiden! Hut ab, ich hätte mich nicht getraut!
    Liebe Grüße,
    BuxSen

    AntwortenLöschen
  8. Heieiei, ich habe grade schon beim Lesen mitgeschwitzt… Aber ich finde es toll, über solche kleinen Tricks zu lesen - meistens geht es ja glimpflich aus. Von alleine würde ich bestimmt nicht auf die Idee kommen, einfach in ein Strickstück reinzuschneiden, aber inzwischen ist das für eventuelle Rettungsversuche schon mal abgespeichert.

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über Deinen Besuch.
Hab´ vielen Dank für Deinen Kommentar!