Donnerstag, 28. November 2013

Verkürzen und Verlängern von Strickteilen

Ich dachte mir, ich zeige mal wie meine Operation von neulich vor sich ging und habe den zweiten Durchgang fotografisch festgehalten.

Was mir sehr geholfen hat, war zu wissen, dass sich das Strickstück von unten nicht alleine aufribbeln kann - das heißt, die Maschen können nicht abhauen. Es ist sogar so, dass sich das Strickstück beim Rückwärtsstricken nur recht schwer auftrennt und man sich Masche für Masche zurückarbeiten muss.
Nicht zu vergleichen mit Maschen, die von oben "fallen".

Meine Methode war Folgende:

hier ist der Bund noch komplett:



um in einer Reihe zu bleiben, schneide ich zuerst die (oben liegenden) rechten Maschen mit einer kleinen spitzen Schere durch:



anschließend auch die linken Maschen:



Hier seht Ihr das komplett durchgetrennte Bündchen:




Hier sieht man schon die Maschen, die man dann wieder aufnimmt. Ich habe nie direkt am Musterbeginn aufgeschnitten, sondern immer zwei, drei Reihen als Puffer gelassen. Nachdem ich die Maschen wieder aufgenommen habe, habe ich zuerst eine Reihe "zurückgestrickt". So wurde das Strickbild  wieder ganz regelmäßig.



Die Maschen sind nun wieder aufgenommen und der Bund lässt sich von oben nach unten stricken. Der Bund (im Bild 4 unten) lässt sich mühelos auftrennen und neu verwerten.



Den ersten Versuch habe ich übrigens an einer Maschenprobe unternommen.

Falls Ihr Fragen dazu habt, dann schreibt mir doch eine Mail! Viel Erfolg!!!





1 Kommentar:

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