Montag, 9. Juni 2014

Frühlingsjäckchen


Was lange währt, wird endlich gut - auch mein Frühlingsjäckchen ist jetzt fertig!!

Ich hatte ja beim Frühlingsjäckchen-KAL mitgemacht und zwei Jäckchenleichen produziert. Da fällt mir ein, dass ich sie mal auftrennen könnte ...
Der dritte Anlauf klappte dann. Nach altbewährtem Rezept habe ich mir nach meinen Maßen einen zwölfunddreissigsten  Papierschnitt gemacht und während des Strickens zur Kontrolle immer mal wieder draufgelegt.

Das blasse Garn hatte ich mir bereits im Winter gekauft. Mehr im Vorbeigehen, im Wolleladen meines Vertrauens. Es war ein zusammengestelltes Reste-Päckchen, bestehend aus drei Farben einer Farbfamilie. Eine Farbe habe ich gar nicht verwendet.
Als es wärmer wurde, kam mir diese Farbe wieder in den Sinn. Das Garn ist eine Leinen-Polyester-Mischung, mutet also frühlingshaft/ sommerlich an.

rechts im Bild eine Musterprobe, sie war mir dann doch zu blumig

Die Knopfleiste hat, wie immer, besonders lange gedauert. Vermutlich so lange wie eines der Vorderteile, oder länger.
Ein Knopf passt durch eine Masche. Zwei Maschen abgekettete Maschen sind schon wieder zu groß. Und da sich die Knopflöcher immer nach einer gewissen Zeit weiten, erschienen mir zwei Maschen zu weit.

Wie macht Ihr eine Knopfleiste?? Habt Ihr besondere Techniken, Tipps, Hilfen??



Nur auf dem Foto sieht es so aus, als wäre das Jäckchen etwas zu knapp ...



Die formschönen Knöpfe sind übrigens vom Nähkontor.



Insgesamt bin ich mit der Form so ganz zufrieden. Durch die farblich abgesetzten Bündchen und Blenden wirkt es ein wenig rustikal. Das würde ich beim nächsten Mal anders machen - aber jetzt ist es so. Von dem hellen Garn habe ich ohnehin alles restlos verbraucht. Hierzu fällt mir der Satz von Meike ein: "Stricken ist Zen."
Dafür hat es aber den Vorteil, dass es sich wieder aufribbeln lässt, im Gegensatz zum Genähten.


Garn: "Korella" von Gedifra, 300g
Bündchen: "Linie 277", Online, 100 g
Anleitung/ Schnitt: nach meinen Maßen selbstgebastelt
Knöpfe: Nähkontor.






Kommentare:

  1. Sieht absolut optimal aus, sowohl von der Passform, als auch sonst!!! ich hatte auch gerade das Knopflochproblem, zu klein ist doof, weil man dann auch evtl. daneben knöpft, eine angehäkelte Reihe mit Schlaufen geht auch ganz gut, muß aber natürlich passen. deine Lösung unrunde Knöpfe zu nehmen, halte ich für die beste Variante .(hier liegen zwei fast fertige Jacken) so kann man kleine Löcher machen und das Herausrutschen wird verhindert.VG kaze

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  2. Schön ist das Endergebnis! Meine Teile dümpeln hier noch un-zusammengenäht vor sich hin. Vielleicht ribbel ich auch alles wieder auf...
    ;o)
    Liebe Grüße,
    BuxSen

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  3. Wunderschön, ich liebe diese schlichten Jacken. Für Knopflöcher mache oft einfach einen Umschlag und dann zusammenstricken wie die die beiden nächsten Maschen erscheinen.
    Abgekettete Knopflöcher sind mir zu groß, weil ich lieber viele kleine Knöpfe mag.
    Viele Grüße
    Sylvia

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  4. Pudrig-zarte Töne stehen Dir sehr gut.
    Passt zum Frühling und im Sommer für kühlere Abende hervorragend.
    Douce points :)
    LG
    Hala

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  5. Sehr, sehr schön, dein Jäckchen. Die zarte Farbe, die kleine Lochmusterreihe und die dunklere Blende sind hübsch aufeinander abgestimmt.
    Ich habe mir für zukünftige Jäckchen vorgenommen, mit der Wolle auch passende Knöpfe auszusuchen, dann kann man anhand der Knöpfe die Lochgröße bestimmen.
    LG von Susanne

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