Letzte Woche habe ich Jersey vernäht. Ein Rock und drei Basic T-Shirts.
" "Jersey", das ist doch der "Dehnstoff", oder?" (O-Ton kleiner Sohn)
Nach einem Näh-Kurs zum Thema "Jersey", bei dem ich rein gar nichts zustande gebracht habe, war mein Ehrgeiz dann richtig entfacht.
Vorgegangen bin ich systematisch dann zuhause und alleine nach
diesem Buch. Ein Buch mit drei Simplicity-Grundschnitten, die in verschiedenen Varianten umgesetzt wurden.
Einfaches Basis-T-Shirt, ein Raglan-Oberteil sowie ein Rock-, bzw. Kleiderschnitt werden zahlreich variiert.
Ohne Arm, Kurzarm, Langarm, mit Bund, ohne Bund, gekräuselt, gerafft, Carmen-Ausschnitt,
Strand-Bademantel, bis hin zu Rock und einfachem Kleid oder Shirt mit Kapuze.
Bei mir hat nicht alles so auf Anhieb gepasst. Aber mit kleinen Änderungen die ich an meinem Grundschnitt vorgenommen habe, bin ich ganz zufrieden und fühle mich inspiriert weitere Shirts auszuprobieren. Um die Maschine nicht so oft umfädeln zu müssen, habe ich gleich zwei Shirts in einer Farbe genäht.
Shirt eins - wie auch beim Kleiderschnitt
hier, ist mir die Schulterpartie etwas zu schmal. Scheint was Grundlegendes bei Simplicity und meiner Schulterparie zu sein.
welche ich bei
Shirt zwei etwas angepasst habe (wirkt auf dem Foto üppiger als in natura)
und bei
Shirt drei mit einen U-Boot-Ausschnitt umgesetzt.
die Version aus dem Buch:
Ich kenne jetzt den Unterschied zwischen Viscose- und Baumwolljersey und deren unterschiedliche Dehnbarkeit. Viscose dehnt sich stärker und ist ausserdem dünner. Baumwolle wiederum scheint mir auf lange Sicht haltbarer und langlebiger.