9. März - Erster Zwischenstand - Stolz auf den Fortschritt, Schwierigkeiten und Lösungen
Ich melde mich zum heutigen Treffen sehr unmotiviert. So erfolgsversprechend das Ganze begann, so träge und zäh ist es heute.
Ich fasse mal zusammen:
Es sollte ein kurzes, figurnahes Jäckchen, nach dem "Raglan von oben-Prinzip" werden. Das Garn, ein drops-Alpaka-Garn verstricke ich zweifädig.
Mein Stricken entspricht mehr ein Treten auf der Stelle.
Mein Ausgangspunkt war eine andere Maschenzahl aus das
Original. Ich wollte den Ausschnitt etwas hals-ferner haben.
Dadurch Auch aus anderen Gründen wurde mein Jäckchen zu Beginn schon mal etwas grösser, weiter, üppiger. Der Maschenrapport ist (optisch, nicht rechnerisch) zu weit auseinander.
Woche 2:
Aber es kommt noch schlimmer.
Aus welchen Gründen auch immer (zu kurze Nadeln? beim RVO hat man schnell mal schlappe 260 Maschen auf der Nadel, oder gar durch Stricken in der S-Bahn) war mein Strickbild irgendwann so unregelmäßig, dass ich gestern früh kurzerhand bis zu diesem Punkt wieder aufgetrennt habe.
Gestern:
Ich werde ich plane nur zwei (der drei) der Musterreihen für die Maschenaufnahme beizubehalten. Mein Jäckchen hat dann zwar eine komplett andere Maschenzahl als das
Original. Eventuell fehlende Brustweite kann ich durch Zunahme unter den Ärmeln ausgleichen.
Das waren die Schwierigkeiten!
Nun zu den Lösungen:
- eine längere Nadel ist unerlässlich
- das gute Stück ein Weilchen weglegen (bis zum Spätsommer) Das Garn löst bei mir nun keine Frühjahrsgefühle mehr aus - so schnell aufzugeben entspricht mich aber auch nicht
- Stricken ist ZEN (Zitat
.Meike). Hm.
- Soll ich eine
Zweit- , bzw. Drittbaustelle aufmachen??
Mittlerweile ist bei mir das Gefühl für Frühjahrsgarne wieder eingekehrt. Ich habe mal ein schlichtes Baumwollgarn rausgeholt und eine klitzekleine Häkel-Maschenprobe begonnen.
"Safran", ägyptische Baumwolle - ein Garn von DROPS
Nur mal so, sicherheitshalber ...
Die anderen Strickerinnen sammeln sich wie gewohnt
hier.